Marathonlaufen - ohne zu schnaufen

Marathonläufer sind Arbeiter, sie schwitzen, aber sie schwitzen glücklich (Olympiasieger Emil Zatopek)

Nicht für jeden ist die Marathonstrecke die geeignete Wettkampfdisziplin. Ein Marathonlauf stellt an den Körper ungemein hohe Anforderungen. Man sollte sich ernsthaft prüfen, ob man diesen Anforderungen gerecht wird. (Olympiasieger Lasse Viren)

Marathon laufen ist körperlich eine Pferdekur für Menschenbeine, sportlich der Schwanengesang des ehemals erfolgreichen Bahnläufers. (Lauri Pikhala, Trainer der Olympiasieger Nurmi und Kolehmainen

Marathon ist körperlicher Kampf durchdrungen von geistiger Disziplin

Aller anfang ist schwer. Für den Marathon gilt das kaum. das Ende ist schwer.

Wer die Brustwarzen nicht überklebt, der hat noch keinen Marathon erlebt.

Während der Läufer von Marathon unsterblich wurde durch sein "Wir haben gesiegt!", wird der Marathonläufer von heute bekannt durch sein "Ich habe mich besiegt!"

Angeber reden in den höchsten Maratönen.

Das Ende eines Marathonlaufes streckt sich - vor allem, wenn man am Ende ist

Für den 100-km-Läufer fängt die Marathonstrecke erst da an interessant zu werden, wo sie eigentlich aufhört ...

Die letzten eines Marathonlaufes sind oft arme Schlucker, weil die Trinkvorräte alle sind.

Marathonlauf - das geht zu weit, meinte man früher.

Marathon: Der seltene Fall im Leben, wo man hinter dem Glück herläuft und es am Ende auch hat.

Zeitlimit: Am Ende der Marathonstrecke muß man wissen "wie weit man gehen kann".

Mit dreieinhalb im Marathon ist einer zwar nicht langsam, aber auch kein Ass. Er liegt noch gut im zweiten Drittel und läuft ein grundsolides Mittel. Nicht Rennpferd, aber auch nicht faul. Mit einem Wort: Ein Ackergaul.

Mit dreißig kommt, oh Jammer, der Marathonhammer. Der Blick ist leer, der Schritt ist zäh, auch sonst tut eine Menge weh. Dann wird die Miene wieder heiter, Mensch guck, ich lauf ja weiter! Wer diesen Hammer nie gespürt, hat einfach zuviel trainiert.