Arten von Sportlertypen

Sind Sie der richtige Sportlertyp?
Je nach Leistungsziel und Trainingsumfang unterscheidet man im Ausdauersport grundsätzlich drei Hauptgruppen
von Sportlern:

Hochleistungssportler
Der Hochleistungssportler betreibt eine Spezialdisziplin im Ausdauersport, zum Beispiel Laufen über eine bestimmte
Distanz, und trainiert professionell. Er hat einen Trainingsumfang von über 1.000 Stunden im Jahr. Das
entspricht im Durchschnitt mehr als 20 Stunden in der Woche. Bei geeigneter persönlicher Veranlagung schafft ein
Hochleistungssportler dadurch die Voraussetzungen für internationale Spitzenleistungen.

Leistungssportler
Auch der Leistungssportler hat sich in der Regel auf eine Disziplin im Ausdauersport spezialisiert, betreibt diese
aber neben Beruf oder Ausbildung. Er trainiert von 300 bis zu maximal 1.000 Stunden im Jahr. Damit kommt er auf
einen wöchentlichen Trainingsumfang von sechs bis zu maximal 20 Stunden. Der Leistungssportler wird dadurch
in die Lage versetzt, bei der Teilnahme an Wettkämpfen regionale bis nationale Erfolge zu erringen.

Engagierte Fitnesssportler
Der Fitnesssportler konzentriert sich meistens auch auf eine Ausdauersportart, ergänzt diese aber möglicherweise
durch Ausgleichssportarten.Wer zum Beispiel viel und intensiv läuft, fährt zum Ausgleich vielleicht noch Rad oder
geht Schwimmen. Die Freude an Sport und Fitness ist meistens der Hauptbeweggrund für Breitensportler. Zudem
tun sie viel für Ihre Gesundheit und damit auch für ihr allgemeines Wohlbefinden. Fitnesssportler wenden in der
Regel etwa sechs Stunden pro Woche für ihren Sport auf.

Für Ihr persönliches Training ist es entscheidend, welcher dieser Gruppen Sie sich selbst zuordnen. Das Trainingsziel
und der Zeitaufwand, der für gewisse sportliche Erfolge notwendig ist, bedingen einander. Die nachfolgende
Tabelle zeigt, wie viele Kilometer die jeweiligen Sportlertypen in ihren Sportarten - abhängig vom Leistungsvermögen
- pro Jahr in etwa zurücklegen.





Hier geht es nicht um einen Test.
Die Beispiele in der Tabelle demonstrieren aber, dass selbst gute Fitnesssportler
viel Spielraum haben, um durch gezieltes Ausdauertraining ihre Leistungen entscheidend zu verbessern.
Das zeigt sich über die 10.000-Meter-Distanz und wird noch deutlicher über die Marathonstrecke (42,195 Kilometer).

Es gibt also für nahezu jeden viel Ansporn und „Luft nach oben“, um seine Kondition deutlich zu steigern.

Aber Achtung: Schrauben Sie Ihre Ziele nicht zu hoch.Wenn Sie Ihre Zeit über eine bestimmte Strecke in sechs
Wochen um zehn Prozent verbessern, ist das schon eine großartige Leistung. Genauso können Sie sich das sinnvolle
Ziel setzen, ein befriedigendes Leistungsniveau zu halten. Denn bei allem Ehrgeiz sollten Sie Ihre Gesundheit
nicht vergessen. Schließlich ist Konditionsaufbau kein Selbstzweck, sondern verschafft Ihnen erhebliche gesundheitliche
Vorteile.